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Unsere Vereinsgeschichte

Vorgeschichte

Bereits gegen Ende des 19. Jh. wird in Großhartpenning eine Schützengesell-schaft erwähnt. Im Gasthaus "Neuwirt" kommt es 1889 zu einer Gründungsver-sammlung, jedoch gibt es davon keine Aufzeichnungen und Dokumente. Der Überlieferung nach waren die Mitglieder großteils ehemalige Soldaten aus dem Krieg 1870/71. Hauptzweck dieser Gesellschaft dürfte die Pflege der Geselligkeit gewesen sein, das Schützenwesen war willkommener Ersatz für beendetes Militärleben. Über eine Schießstätte oder einen Schießplatz ist nichts bekannt. Letzte Aufzeichnungen dieser Schützenvereinigung verlieren sich in den Gemeindeaufzeichnungen im Jahre 1927.

 

Gründung

Nach dem II. Weltkrieg kam es ab 1950 überall zu Neu- bzw. Wiedergründungen von Schützenvereinigungen. Diese Entwicklung machte vor Hartpenning nicht Halt und so konnten die Initiatoren Josef Grimm und Johann Bichler im Jahre 1954 mehr als 40 Interessenten zur Gründungsversammlung im Gasthaus "Altwirt" begrüßen. Voller Ehrgeiz begann im Herbst 1954 der offizielle Schieß-betrieb (Kranzlschießen) im Saal vom Altwirt. Zu diesen Kranzlschießen kamen bald weitere Veranstaltungen hinzu, wie etwa ein Strohschießen zum Nikolaus-tag, Weihnachts- und Neujahrsschießen, Geburtstagsschießen und Königs-schießen. In den ersten Jahren nach der Gründung waren die Programme reich-haltig und voll listiger Einfälle. Da erfreute Otto Kraml aus Holzkirchen mit seinen Zauberkunststücken, Ludwig Bader mit pfiffigen Solovorträgen, die Geschwister Würmseer und die Bacher-Dirndl mit ihren erfrischenden Heimat- und Volksliedern, sowie Erich Burger als Gstanzlsänger, während das Bader-Trio den musikalischen Teil übernahm. Es wurden Einakter aufgeführt und der Besuch des Nikolaus (Sepp Seiler) fehlte in keinem Jahr. Er strapazierte die Lachmuskeln der Schützen, wenn er über deren Verfehlungen und Mißgeschicke ausführlich berichtete.

 

Musik

Ein besonderes Ereignis bekamen die Mitglieder Anfang 1966 zu hören. Schüt-zenkönig Josef Bichlmeier hatte den "Bussardschützen-Marsch" komponiert und bei der Preisverteilung des Weihnachts- und Neujahrsschießen uraufge-führt.

 

Königschießen

Für die erste Königskette gingen Josef Grimm und Johann Bichler bei den Hart-penninger Bürgern zum "Betteln". Die Schützen waren willkommen und viele Hartpenninger halfen mit Talern und Münzen bei der Ausstattung der Luftge-wehrkette mit. Mitte der 60er Jahre folgte eine Königskette für die Kleinkaliber-disziplin, für die Schützenjugend kam1986 eine weitere hinzu. Mit der Verbrei-tung des Luftpistolenschießens wurde bald der Wunsch nach einer weiteren Königstrophäe laut. Schließlich entstand im Jahre 2000 eine Königskette, die wegen der bevorstehenden Währungsumstellung zur Erinnerung mit DM-Mün-zen ausgestattet wurde.

 

Schützenhaus Pelletsmühl

Bereits zehn Jahre nach Vereinsgründung begannen die Planungen für eine Kleinkaliber-Schießanlage auf einer Streuwiese von Johann Bichler unweit der Pelletsmühl. Mit viel Eigenleistung und wenig Finanzmittel errichtete man eine Schießanlage mit 6 Zugständen. Kaum war diese Baumaßnahme abgeschlos-sen, kam es zur Erweiterung auf 8 Stände, Anbau eines Auswertzimmers und einer Küche. In den folgenden Jahren kam es immer wieder zu größeren Sanie-rungsmaßnahmen, wie etwa 1990. Damals wurden von vielen Seiten Anstren-gungen unternommen, dem Schießsport in der Pelletsmühl ein Ende zu setzen. Dass die Bussardschützen unbeschadet aus dieser Krise hervorgehen konn-ten, ist der Entschlossenheit der Mitglieder und der Unterstützung von Bürger-meister Manfred Glanz zu verdanken. Zehn Jahre später, Auflagen und Gesetze brachten nochmals Erschwernisse für die Schützen mit sich, kam es zu einer Generalsanierung mit Umbau zu einer modernen Schießanlage, die den Anfor-derungen aller olympischen Diszipline für Kleinkaliber gerecht wird. Der rege Zuspruch der letzten Jahre rechtfertigt den hohen finanziellen Aufwand und wird dazu beitragen, eine zukunftsfähige Sportstätte in ihrem Bestand zu sichern.

 

Schützenheim an der Piesenkamer Straße

Der Betrieb der Luftgewehranlage im Saal des Gasthauses "Altwirt" war geprägt von ständigen Ab- und Aufbau, da Veranstaltungen des Wirts nicht beeinträch-tigt werden sollten. Außerdem wußte man nie so genau, wie es mit der Heimat der Bussardschützen weitergehen wird. Doch bevor die Gemeindegebietsre-form von 1978 wirksam wurde, entstand in Großhartpenning eine Sportstätte für den TSV. Hier bot sich den Schützen die Gelegenheit in Eigenleistung und auf eigene Kosten im Keller des Sportheims einen Schießstand mit 12 Zuganlagen und einem Stüberl zu errichten. Diese Chance nutzte man entschlossen und konnte bereits ab 1980 mit dem Kranzlbetrieb in dieser Anlage beginnen. Dass diese Entscheidung die einzig richtige war zeigte sich im Jahre 2002, als die ehemalige Heimat abgerissen und durch einen modernen Hotelbetrieb ersetzt wurde.

 

Sport

Die ersten Jahrzehnte nach der Gründung waren geprägt vom geselligen Schüt-zenleben, das noch wenig Berührung mit dem Leistungssport "Schießen" hatte. Dies änderte sich allerdings mit der Einrichtung eines Standes für "Laufende Scheibe" in der Pelletsmühl zur Zeit der Olympiade in München 1972. Neben der Olympiaschießanlage in München-Hochbrück war Hartpenning der einzige Verein weit und breit, der eine weitere Anlage dieser Art aufweisen konnte. Unser Meisterteam in dieser Disziplin schaffte regelmäßig alle Jahre den Sprung zur Bayerischen Meisterschaft. Den größten Erfolg verbuchte Manfred Kirschner, der 1986 in dieser Disziplin Deutscher Meister wurde.

In den folgenden Jahren konnten neue Diszipline in den laufenden Sportbetrieb aufgenommen werden, wie etwa die Luftpistole und die Freie Pistole, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Bei der Luftpistole konnten wir 2003 mit Veronika Mang wieder bei der Deutschen Meisterschaft mitmachen. In der Damenklasse Luftgewehr können wir mit Andrea Meier auf ein weiteres Talent im Schießsport stolz sein, sie wird in der Gaumannschaft an den nationalen Meisterschaften teilnehmen. Im regionalen Bereich beteiligen sind die Bussardschützen bei den Rundenwettkämpfen, wo sie mit dem Luftgewehr in der Gauklasse vertreten sind. Winter- bzw. Sommerbiathlon ist auch schon versucht worden, der erstere Wettbewerb scheiterte häufig aus Schneemangel, der zweite Mangels Teilneh-mer.

 

Verein

Aus der Gründungsversammlung ging Josef Grimm als 1. Schützenmeister her-vor. Im folgte 1965 Hans Sturm, der aber bereits ein Jahr später wegen verschie-dener Querelen zurücktrat und so den Weg für Alois Bielmeier freimachte. Nach mehr als 25 Jahren unermüdlichen Eintretens für die Bussardschützen übergab er 1991 dieses Amt an Meinrad Bacher aus Kleinhartpenning. Für besondere Verdienste zeichnete man Josef Grimm, Johann Bichlmeier, Alois Bielmeier, Richard Winkler und Ilse Bielmeier mit der Ehrenmitgliedschaft aus.

Der Verein hat heute rund 240 Mitglieder, Tendenz steigend. Allen Mitgliedern und Förderern danken wir an dieser Stelle für die Unterstützung in all den Jahren, sei es durch Arbeitsleistung, Sach- oder Geldspenden. Uns allen wünschen wir stets frohe und heitere Stunden bei der Bussardschützen.



 
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